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Flüchtlingsdeal EU-Türkei

EU-Kommission bestätigt Tranche in Höhe von drei Milliarden Euro

Flüchtlingsdeal EU-Türkei

Die Türkei wird im Rahmen des Flüchtlingsdeals mit der EU, drei Milliarden Euro Finanzhilfe bekommen.

Nach Angaben des EU-Migrationskommissars, Dimitris Avramopoulos, habe die Europäische Union im Rahmen des Flüchtlingsabkommen Türkei-EU vom 18. März 2016 die Freigabe der zweiten Tranche der Finanzhilfe in Höhe von 3 Milliarden Euro bekannt gegeben. Eine Milliarde der Finanzhilfe soll vom Haushalt der EU-Kommission und die restlichen zwei Milliarden Euro von den eigenen Budgets der Mitgliedsstaaten gedeckt werden.

Im Gegenzug verpflichtet sich die Türkei, alle neu auf den griechischen Inseln in der Ägäis ankommenden Flüchtlinge zurückzunehmen. Dies umfasst auch die vor dem Krieg geflüchteten sowie die wegen finanziellen Gründen migrierte Personen.

Die RU hatte neben der Gewährleistung von Fonds für die Flüchtlinge einen Plan für eine visafreie Einreise für türkische Staatsbürger in die EU sowie die Beschleunigung des EU-Beitrittsprozesses der Türkei versprochen.

Laut Menschenrechtsorganisationen und internationalen Gesetzen müsse Menschen, die aus Kriegsgebieten flüchten, der Flüchtlingsstatus erteilt werden.

Die Türkei beheimatet etwa 3 Millionen Syrer.



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