Sarkophag des Herakles

Der „Sarkophag des Herakles“ hat das Interesse am Antalya-Museum erhöht.

Sarkophag des Herakles

 

Der vor etwa zwei Wochen aus der Schweiz in die Türkei zurückgebrachte „Sarkophag des Herakles“ hat das Interesse am Antalya-Museum erhöht.

Der Herakles-Sarkophag war in den 60er Jahren aus der antiken Stadt Perge in der Kreisstadt Aksu der Provinz Antalya illegal ausgegraben und ins Ausland geschmuggelt worden. In 2010 war der Sarkophag in der Schweiz beschlagnahmt worden. Nach einen langjährigen Rechtsstreit war der Sarkophag am 14. September in seine Heimat zurückgebracht worden. Am vergangenen Sonntag wurde der  Sarkophag des Herakles mit Teilnahme von Kultur und Tourismusminister Numan Kurtulmus zeremoniell zur Ausstellung im Antalya Museum freigegeben.

Der Museumsdirektor Mustafa Demirel sagte, vor der Ausstellung des Sarkophags des Herakles habe die Besucherzahl 150 bis 200 betragen. Seit Sonntag habe es einen deutlichen Besucheransturm gegeben. Am ersten Tag seien etwa 1000 Besucher aus dem In- und Ausland gezählt worden, die den Sarkophag des Herakles sehen wollten.

Die Archäologen nennen das Sarkophag aus dem 2. Jahrhundert nach Christus aufgrund der Darstellungen an den Flanken "Torre Nove”. Der Sarkophag ist aus Marmor und 3.000 Kilo schwer, es stellt dabei die Zwölf Taten des Herakles aus der griechischen Mythologie dar. Laut Archäologen gibt es nur drei vergleichbare Werke, sie ist daher von unschätzbarem Wert. 



Nachrichten zum Thema