Einmarsch in Afrin

Erdoğan wünscht sich bis heute Abend die Einnahme von Afrin.

Einmarsch in Afrin

Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat gesagt, er wünsche sich bis heute Abend die Übernahme der Kontrolle von Afrin von Terroristen.

Bei dem 46. Treffen mit Ortsvorstehern im Präsidialpalast schnitt Erdoğan die am 20. Januar gestartete Operation „Olivenzweig“ an. Nach Angaben von Staatspräsident Erdoğan wurden seit Beginn der Operation 3.444 Terroristen neutralisiert.

„Nun sind wir Afrin ein Stück näher gekommen. Hoffentlich werden bis heute Abend Afrin völlig unter unsere Kontrolle bringen. Aber es ist nicht einfach.

Alleine in Algerien sind 5 Millionen Menschen massakriert worden. In Ruanda, Libyen, im Irak, wurden zehntausende, hunderttausende Menschen getötet. Zuerst sollten diejenigen, die uns Vorwürfe machen, eine Rechenschaft ablegen. Wenn die Türkei Zivilisten nicht berücksichtigen würde, hätten wir Afrin schon längst eingenommen“, sagte Erdoğan.

Die von den türkischen Streitkräften benutzten Waffen seien zu 65% einheimische Waffen. Dieser Anteil werde weiter ansteigen. Terroristen würden im Zentrum von Afrin Widerstand leisten. Als aber türkische Soldaten in der Region einmarschierten, seien sie geflohen. Auf der Flucht würden Terroristen versuchen, Zivilisten als Schutzschild zu benutzen. Die Terroristen in Afrin würden nicht alleine vorgehen. Wie man sehe, seien in den Bergen Schutzgraben und Tunnels ausgelegt worden. Sie hätten das nicht alleine gemacht. Diese Terroristen würden Unterstützung erhalten.

Nach Syrien signalisierte Erdoğan eine Operation in Nordirak. Die Türkei werde Manbidsch von Terroristen säubern. Danach seien der Osten des Euphrats und der Norden des Irak an der Reihe. All diese Territorien würden von Terroristen gesäubert werden. Die Priorität der Türkei sei die Gewährleistung ihrer eigenen Sicherheit, so Erdoğan.



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