Öko-Politik (2018-13)

Türkei-EU-Gipfel.

Öko-Politik (2018-13)

 

Türkei-EU-Gipfel

Prof. Dr. Erdal Tanas KARAGÖL

 

 

Der Türkei-EU-Gipfel in der bulgarischen Schwarzmeerstadt Warna war eines der wichtigsten Themen, der am vergangenen Montag stattfand.  Man war gespannt zu welchen Dimensionen dieses Gipfeltreffen in den Türkei-EU-Beziehungen beitragen wird und wie sich die Türkei-EU-Beziehungen, auf die Wirtschaft, dem größten Bereich in den Türkei-EU-Beziehungen in Zukunft auswirken werden.

 

 

Hierzu eine Bewertung von Prof. Dr. Erdal Tanas KARAGÖL Lehrkraft der Wirtschaftswissenschaften an der politischen Fakultät der Yıldırım Beyazıt Universität.

 

 

Die wichtigsten Tagespunkte, die in Warna erörtert wurden, waren die Türkei-EU-Beziehungen, die Flüchtlingsfrage, der Kampf gegen den Terror, Visa-Erleichterung für türkische Bürger, die Zypernfrage und die Zollunion. Wenn man sich zuerst die Flüchtlingsfrage in Augenschein nimmt, hat die Türkei vom ersten Tag eine humanitäre Haltung eingenommen und ist ihrer Verantwortung mehr als gerecht geworden. Aber die Tatsache, dass die erste Tranche von 3 Milliarden der versprochenen 6 Milliarden Euro der EU nicht gezahlt wurde zeigt jedoch, dass die EU ihre Verantwortung für Asylbewerber nicht vollständig erfüllt.

 

Auf der anderen Seite die Zollunion. Die Türkei hat in dieser Hinsicht sehr ernsthafte Etappen genommen und wird das Handelspotenzial zwischen der Türkei und der EU ernsthaft weiterbringen und neue Impulse setzen.  Die Vertiefung der Zollunion ist für beide Seiten eine ganz wichtige Angelegenheit.

 

Wie bekannt, ist der Handel einer der wichtigsten strategischen Partnerschaften zwischen der Türkei und den EU-Staaten. Daher sollte man um das bestehende Handelsvolumen weiter zu erhöhen, die Arbeiten der Zollunion, an dem Tag wo sie liegen geblieben sind, fortsetzen und die Arbeiten zum Abschluss bringen. Dies ist vor allem wegen der möglichen zu unterzeichnenden Freihandelsabkommen zwischen der EU mit anderen Ländern für die türkische Wirtschaft von entscheidender Bedeutung.

 

Eine andere Partnerschaft in den Türkei-EU-Beziehungen bildet der Energiebereich. Im vergangenen Monat war es vor der Küste Zyperns zwischen der Türkei und der südzypriotischen Seite zu Spannungen gekommen.

Es wurde lange Zeit im Schatten der Zypern-Frage auf der Tagesordnung gehalten und die inselgriechische Seite und Griechenland  versuchten dies in verschiedene Dimensionen zu ziehen.

 Auch die Probleme der Visa-Liberalisierung und der Kampf gegen den Terror wurden in Warna erörtert, die man nicht außer Acht lassen darf und  die, die  größte Aufmerksamkeit des Gipfeltreffens erhielten.

 

In Bezug auf die Visa-Liberalisierung muss die EU-Seite ihre Arbeiten schnellstmöglich zum Abschluss bringen, die zur Stärkung der bilateralen Beziehungen von großer Bedeutung sind. Der Kampf gegen den Terror  und die Politik der Türkei ist hinsichtlich der Sicherheit Europas sehr wichtig.

 

Der Gipfel von Warna hat noch einmal die Bedeutung in den Türkei-EU-Beziehungen offenbart und zugleich wurde signalisiert, dass bei einem möglichen Gipfel Ende Juni die gegenseitigen Kontakte in der nächsten Zeit fortgesetzt werden.

 

 

 


Keyword: Gipfel , Warna , EU , Türkei

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