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Globale Perspektive (2018-14)

Was sind die Kurden vom Islam?

Globale Perspektive (2018-14)

Globale Perspektive (2018-14)

Abraham Lincoln sagte, “Sie können jeden manchmal, einige immer, jedoch alle nicht immer über den Tisch ziehen.” Mit Steuerungen können sie bis zu gewissem Grad voranschreiten. Jedoch liegt es in der Materie der Tatsache, dass sie eines Tages offenkundig werden. Die westlichen Medien präsentieren die Terrororganisation PKK/PYD wie „Freiheitskämpfer.“ Ihnen zufolge vertritt diese Organisation alle Kurden. Der Kampf gegen diese Organisation wird wie Kampf gegen Kurden und die Unterstützung wie für die Kurden dargestellt. Auch die Operation der Türkei im syrischen Afrin wird so dargestellt, als wäre sie gegen die Kurden. Diese Sprache verwenden manchmal auch Sender wie „Al Dschasira.“

Eine Bewertung von Prof. Dr. Kudret BÜLBÜL, dem Dekan der Fakultät für Politikwissenschaften der Yıldırım Beyazıt Universität zu Ankara.

Gegen die Kurden ethnische Säuberung führende kurdische Terrororganisationen

Doch den größten Schaden hat den Kurden die PKK zugefügt. Der überwiegende Teil der von der PKK getöteten mehr als 40 tausend Menschen sind Kurden. Die PKK hat mit ihrer marxistisch-leninistischen Ideologie gegen Kurden ethnische Säuberung begangen. Aus diesem Grund sind Millionen von Menschen vom Osten und Südosten der Türkei in den Westen, insbesondere nach Istanbul gewandert. Durch diese Binnenmigration verwandelte sich Istanbul in eine Stadt mit dem höchsten Anteil an Menschen mit kurdischer Abstammung.

Es ist sehr beachtlich, dass die vor dem PKK-Terror flüchtenden Menschen nicht in die kurdischen Regionen im Irak und in Syrien, sondern in die inneren Gebiete der Türkei immigrieren, wo  noch mehr Türken leben. Heute führt eine ähnliche Säuberung die PYD, Ableger der Terrororganisation PKK in Syrien durch. Die Terrororganisation PYD, die mit der Unterstützung der USA von der türkischen Grenze bis zum Mittelmeer einen Terrorkorridor bilden will, verbannt  wie es die PKK in der Vergangenheit gemacht hat, vor allem die Kurden sowie die Araber und Turkmenen, die sie nicht unterstützten, von ihren Territorien.  Aus diesem Grund suchten mehrere hunderttausend Kurden, die Zuflucht in der Türkei. Mit den vor DAESH geflüchteten Menschen leben heute in der Türkei mehr als 3,5 Millionen syrische Flüchtlinge. Natürlich gibt es unter den Kurden auch Unterstützer dieser Terrororganisationen. Doch davon ausgehend, die PKK als Vertreter aller Kurden zu sehen ist genauso wie Hitler Vertreter von allen Deutschen und Mussolini von allen Italienern zu sehen.

Die in den westlichen Medien des Öfteren gestellte Frage, „Warum die Kurden  keinen eigenen Nationalstaat haben sollten“ findet in gewisser Weise Zuspruch unter den kurdischen Jugendlichen. Doch jene, die diese Frage stellen, stellen folgende Frage nicht: Warum haben in den USA, die in mehr als 50 Bundesstaaten lebenden verschiedenen  Rassen keinen  eigenen Staat? Hinzu kommt, warum die westlichen Medien, die im Nahen Osten alle separatistischen Bewegungen unterstützen, nicht die Unabhängigkeitsbewegung von Katalonien unterstützen? Im Gegenteil, obwohl Deutschland sich in keine terroristische Aktivität einmischt, verhaftet den katalanischen Politiker Charles Puigdemont.

Die Sache ist eigentlich nicht die, dass jede Nationen ein Nationalstaat wird, sondern die “divide et impera” Politik. Wie es Edmund Burke zu Recht bei seiner Kritik der französischen Revolution darauf hinweist, wozu die aufpolierten Begriffe dienen. Wenn es darum geht, dass jede Nation darüber hinaus jedes Fürstentum, jedes Emirat, jede Stadt ein Staat wird, wurde dies auf unserer Geographie schon mehrmals getestet. Während der Kreuzzüge gab es im Nahen Osten mehrere Fürstentümer, Emirate und Stadtstaaten. Auch Anatolien wurde unter türkischen Fürstentümern geteilt. Türken, Kurden, Araber wurden in sich in mehrere Glieder geteilt. Was ist im Endeffekt geworden? Dadurch gab es fast gar kein islamisches Gebiet mehr, das nicht geteilt wurde. Aus welchem Grund es auch immer Zustandekommen mag, wenn einmal eine Teilung begonnen hat, weiß das Ende nur der, der es teilt. Ein Teil der Araber schlug vor einem Jahrhundert, obwohl der überwiegende Teil nicht unterstützte, mit dem Einfluss des Westens einen ähnlichen Weg ein. Gegenwärtig gibt es 23 arabische Staaten. Es wird darüber gesprochen, den Irak, Syrien und einige Golf-Monarchien noch mehr zu teilen. Damit erleben die Völker des Nahen Ostens, die schwächste und erbärmlichste Zeit in ihrer Geschichte. Während alles auf der Hand liegt, sollten die Völker des Nahen Osten, die Kurden miteinbezogen nicht mehr über Teilung, sondern über Vereinigung sprechen.

Sind laizistische Kurden, gute Kurden?

Dass die PKK Terrororganisation eine laizistische Terrororganisation ist, wird in den westlichen Medien außerdem gelobt. Während der Islam und Terror noch weiter in Verbindung gebracht werden, sieht man laizistische Kurden als eine Rettung. Der Säkularismus wird wie eine Rettung dargestellt. Doch es ist nicht weiter als eine Fiktion und eine Sinneswahrnehmung.

Denn wenn die größten Katastrophen, mit der die Menschheit je konfrontiert war, der 1. und 2. Weltkrieg sind, brachen beide Kriege überwiegend unter laizistischen und/oder laizistischen Ideologien aus. Eigentlich hat der Imperialismus, laizistisch oder nicht, keine Ideologie.  Ausbeutung ist Ausbeutung. Aus diesem Grund unterstützen die westlichen Staaten die PKK nicht weil sie laizistisch ist, sondern deswegen, weil sie noch nützlicher für sie ist. Außerdem lehnen sich alle Organisationen, laizistisch oder nicht, die sich von gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Werten abgekoppelt haben, noch mehr an imperialistische Staaten.

 Warum all diese Verzerrungen?

Es wird gesagt, dass sich die Geschichte wiederholt, wenn daraus keine Lehren gezogen werden. Heute ist der Spiegel von Morgen und Gestern der Spiegel von heute. Ein Blick in die Geschichte verrät uns, dass die drei gründende Elemente des Nahen Ostens, nämlich Türken, Araber und Kurden, dann in Wohl lebten, wenn sie sich vereinen konnten, wodurch sie auch  zu globalen Akteuren wurden. Solange sie sich teilten, waren sie mit noch mehr Tränen, Toden und Gräuel konfrontiert. Die Einheit zwischen Arabern, Kurden und Türken konnte die Kreuzzüge auf unsere Geographie gerade noch stoppen. Mit diesem Zusammenhalt konnte die besetzte Stadt Jerusalem, vom kurdischen Kommandanten Salahhaddin Ayyubi gerettet werden, wodurch in der Region Stabilität herrschte. Nun versuchen einige Zentren im Westen, das was sie immer versucht haben. Sie versuchen eines der gründenden Elemente des Nahen Ostens, das Jahrhundertelang sich für den Islam eingesetzt hat, an ihre Seite zu ziehen. Zu diesem Zweck wird versucht, die Kurden zur lokalen Grafschaft imperialistischer Angriffe zu verwandeln. Während der Kreuzzüge hatten diese Rolle ein Teil der Christen und Armenier in der Region übernommen.

Nun versucht Israel zur Destabilisierung der Region Ähnliches.  

Doch erst einmal wird versucht, eine muslimische Gesellschaft zum lokalen Auftragnehmer einiger imperialistischer Angriffe und Neo-Kreuzzugströmungen zu verwandeln. Zu diesem Zweck wird beabsichtigt, dass die Kurden hinter einer marxistisch-leninistischen hinterher rennen. Aus diesem Grund wird vorgehalten, dass sie gegen DAESH kämpfen. Doch das eigentliche Ziel ist, eine Gruppe zu bilden, die in einem muslimischen Viertel, Schnecken verkauft. Trotz vielen Verzerrungen und der Wahrnehmungsoperationen hat der größte Teil der Kurden dieses Spiel erkannt. Die tausendjährige Erkenntnis der Türken, Kurden und Araber wird siegen. Die Kinder unserer Geographie werden nicht zum Drahtzieher von imperialistischen und Neo-Kreuzzugströmungen werden.



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