Erdoğan-Putin Gipfel in der russischen Presse

Russische Zeitungen und Fernsehkanäle räumen den Erdoğan-Putin Gipfel in Sotchi großen Platz ein.

Erdoğan-Putin Gipfel in der russischen Presse

Die russische Presse hat das Abkommen zwischen Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan und dem russischen Staatspräsident Wladimir Putin zur Bildung einer waffenfreien Zone in der syrischen Region Idlib als hoffnungsverheißend für den Frieden in Syrien bewertet. Die in Russland erscheinenden Zeitungen bezeichneten das Ergebnis des Gipfels in Sotschi als eine positive Entwicklung.  

Vedemosti schreibt unter der Schlagzeile „Erdoğan und Putin haben sich auf eine waffenfreie Zone in Idlib geeinigt.“ diese Entscheidung sei nach einem vierstündigen Gespräch gefallen, damit werde auf das von den syrischen Oppositionellen kontrollierte Gebiet keine Militäroperation stattfinden. Auch der russische Verteidigungsminister Sergej Schoygu habe bekannt gegeben, dass auf Idlib keine Operation durchgeführt werde.  

Kommersant schreibt unter der Schlagzeile „Keine Operation auf Idlib“ nach dem Gipfel werde es keine Operation auf Idlib geben.

Die Zeitung Nezavisimaya meldet, Erdoğan habe sich bei der Lösung des Problems um einen Mittelweg bemüht.  

Izvestia berichtet unter der Schlagzeile ‚Hoffnung für Syrien“ vom Erdoğan-Putin Gipfel mit den Worten, die Bildung einer waffenfreien Zone in Idlib werde eine neue Militäreskalation in der Region verhindern. Dem Abkommen nach würden schwere Artillerien aus dem Gebiet entfernt, was neue Gefechte verhindern werde.  

Die Nachrichtenagentur TASS berichtet vom Gipfel unter der Schlagzeile „Fortschritt in der Idlib Angelegenheit“. Die Nachrichtenagentur Ria schreibt unter der Schlagzeile „Putin und Erdoğan werden eine waffenfreie Zone bilden“ bezüglich der Entwaffnung Idlibs sei ein Memorandum unterzeichnet worden.  Auch die russischen Fernsehkanäle räumten den Erdoğan-Putin Gipfel in Sotchi großen Platz ein.    



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